Gewohnheiten sind ein Gewinn...

...jedenfalls meistens. Gewohnheiten sparen jede Menge Energie. Es hilft sehr, wenn ich nicht jedesmal neu überlegen muss, ob ich meinen KollegInnen zum Geburtstag Glückwünsche ausspreche oder nicht. Gibt es im Unternehmen eine Gewohnheit, dass man das so oder so macht, kann ich dieses Thema energetisch abhaken.

Ein sehr großer Anteil betrieblicher Abläufe ist in diesem Sinne automatisiert und das ist auch gut so!

Wären da nicht ein paar extrem blockierende und hinderliche Gewohnheiten dabei, könnte man locker über dieses Thema hinweg gehen.


Vielleicht kommt dir das bekannt vor:

  • Entscheidungen vermeiden / hinauszögern
  • Inkonsequenz in Bezug auf Regeln, Forderungen, Erfüllung von Aufgaben
  • Konflikte anzetteln
  • Ständig was Neues anpacken
  • usw.

Hier mischen sich institutionelle und persönliche Gewohnheiten in idealer Weise. Die persönlichen Gewohnheiten beeinflussen die betrieblichen Gewohnheiten und die betrieblichen Gewohnheiten nehmen Einfluss auf die persönliche Verhaltensebene. Ist auf der einen Ebene etwas dominant, färbt es die andere Ebene mit ein.

  • Gewohnheiten haben die unangenehme Eigenschaft extrem dauerhaft und beharrlich zu sein. 
  • Und zusätzlich sind sie "im eigenen Saft" schwer zu identifizieren. 

Sie sind eben so gewohnt, dass sie quasi unsichtbar werden.

Du brauchst eine Idee, wonach überhaupt zu suchen ist. Danach kannst du erst entscheiden, ob und wie du diese Gewohnheit ändern möchtest.

Hinderliche Gewohnheiten in Organisationen identifizieren und ändern

Hier hilft der Muster-Blick!


Ist ein Muster erst mal erkannt,
wird es klar und prägnant!

Das ist die Fähigkeit aus einer sehr großen Zahl von Einzelinformationen, ein Muster zu identifizieren. Hier oben zwei visuelle Beispiele:

  1.  Suche die Zahl 8

  2.  Suche ein Tier

muster_titel  identifizieren bedeutet: 

Aus einer diffusen und unübersichtlichen Gemengelage etwas Sinnvolles  herauslösen .


GEWOHNHEITSMUSTER

Gewohnheiten sind in der Regel hilfreich. Manche von ihnen blockieren aber auch massiv einen notwendigen Wandel. Muster, auch Gewohnheitsmuster, sind in unserem Denken ziemlich wertneutral verankert. Ein Muster hat diese oder jene Form, kann verändert werden und ist sehr weit von Wert- und Schuldfragen entfernt. Es ist wie es ist.


Es gibt unterschiedliche Herangehensweise um Gewohnheitsmustern auf die Spur zu kommen . Bei größeren Unternehmenseinheiten führt ein Weg über Interviews.

Über eine spezielle Interviewtechnik komme ich sehr schnell den problematischen Gewohnheiten  auf die Spur. Aus ca. 5 bis max. 7 hinderlichen Gewohnheiten werden dann ebensoviele Lernperspektiven geformt.

Das Unternehmen kann dann entscheiden, ob ein oder mehrere Lernthemen im Rahmen eines agilen Labors erprobt werden sollen.

Oft ist es aber gar nicht notwendig Lernthemen in einem aufwendigen Verfahren zu erarbeiten. Als erfahrenem Berater mit dem "Musterblick" springen mich Gewohnheiten direkt an, wenn ich das Innenleben der Organisation etwas besser durchdrungen habe.

Um das für dich zu tun, sollten wir ein unverbindliches und kostenloses Gespräch vereinbaren >  hier meine Kontaktdaten